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Deine E-Tankstelle – Ladestation vs. Steckdose

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Wie kann ich mein Fahrzeug laden?

Ladestation oder Haushaltssteckdose

Wohl eine der am häufigsten gestellten Fragen von den Menschen, die sich für ein Auto oder Motorrad mit elektrischem Antrieb interessieren, ist, ob ein Auto mit Elektroantrieb an einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose geladen werden kann oder eine Ladestation notwendig ist? Die Frage lässt sich mit „ja schon, aber eigentlich nein“ beantworten. Man sollte sich besser die Frage stellen, ob wohl jemand eine Ladestation entwickelt hätte, wenn sich die Haushaltssteckdose für das sichere und dauerhafte Laden von Fahrzeugen eignen würde.

Haushaltssteckdose

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Ladestation

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Das Fahrzeug an der Haushaltssteckdose laden

Auf Dauer, keine wirklich gute Idee

An einer Haushaltssteckdose kann ein Fahrzeug mit ungefähr zehn Ampere geladen werden. Na – sagen wir meistens. Denn wenn auch noch gleichzeitig Wäsche gewaschen und Böden gesaugt werden, ist so eine normale Hauselektrik schnell überlastet, die Leitungen werden warm oder sogar heiß. Im schlimmsten Fall gibt es einen Kabelbrand und verschmorte Steckdosen. Dauerhaft ein Fahrzeug an einer Haushaltssteckdose zu laden, ist deshalb nicht wirklich empfehlenswert. Vorstellen kann man sich das, indem man sich viele kleine Elektronen vorstellt, die sich durch einen kleinen Querschnitt quetschen. Klar, dass die aneinander rubbeln, also Reibung und dadurch viel Wärme erzeugen – häufig viel zu viel. Richtig warm wird es, wenn sich weitere Klemmstellen im Stromkreis befinden und der Strom dann über Stunden fließt. Gut zu sehen ist das auf dem Wärmebild, das wir bei einem Kunden aufgenommen haben. Es verdeutlicht, wie eng es in hoch belasteten Leitungen sein muss.

Überlasteter Stecker

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Durchgebrannte Steckdose

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Thermoaufnahme Wandkabel

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Thermoaufnahme Ladestecker

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Das Fahrzeug an der Ladestation laden

Schneller, sicherer, intelligenter

Viel besser und vor allem viel sicherer geht das Laden mit einer eigenen Ladestation. Vordergründig betrachtet ist der wohl größte Vorteil das schnellere Laden. Statt mit maximal zehn Ampere kann das Fahrzeug an einer Ladestation mit bis zu zweiunddreißig Ampere beziehungsweise zweiundzwanzig Kilowatt geladen werden. Neben der höheren Ladegeschwindigkeit, ist das Laden eines Autos mit Elektroantrieb an einer eigenen Ladestation einfach sehr viel sicherer. Schon allein deshalb, weil eine Ladestation immer autonom versorgt wird. Das bedeutet, dass durch die Ladestation die anderen Geräte im Haushalt nicht beeinflusst werden. Nicht zu unterschätzen ist auch die Tatsache, dass die Ladestation mit dem Fahrzeug kommuniziert und Daten zum Ladevorgang austauscht. Kurz gesagt: Auf eine Ladestation können Sie sich verlassen, sie ist eine Investition in Ihre Sicherheit und die Ihrer Haustechnik.

Mennekes Wallbox in der Garagemit einem Monteur von paechElektro


Installation einer Ladestation

Der E-Check vom Fachmann

Bei der Installation einer Ladestation gibt es einiges zu beachten. Geregelt ist das durch die Vorgaben der DIN VDE 0100 Teil 722. Um hier Klarheit zu schaffen, bieten wir einen E-Mobility-Installationscheck an. Ein E-Mobility-Check ist die Voraussetzung für die Installation von Ladestationen und ihren störungsfreien und sicheren Betrieb. Er zeigt genau, welche Bedingungen erfüllt und welche Arbeiten zu erledigen sind, bis die Ladestation in Betrieb genommen werden kann. Durchgeführt wird dieser Check von einem ausgebildeten Spezialisten für die Installation von Ladestationen.

Geprüft werden: die Art des Netzes, wo am Haus die Zuleitung ist und wo der ideale Platz für die Ladestation aus sicherheits- und installationstechnischer Sicht sein könnte. Es wird geprüft, ob noch genügend Anschlüsse zum Anschluss der Zuleitung vorhanden sind und wie die Lasten verteilt sind. Also: Auf welcher Leitung hängt der Herd, die Waschmaschine, die Kreissäge oder der Rasenmäher? Und: Sind diese Lasten gleichmäßig verteilt? Der Installationscheck zeigt, ob die Leitungsquerschnitte zur Belastung passen und dimensioniert sind. Auch eine kostenpflichtige Leistungserhöhung beim Netzbetreiber kann eine Folge sein. Damit die Kosten im Rahmen bleiben beraten wir, welche Ladeleistung wirklich benötigt wird und welche Lösung am besten passt.

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Nach diesem Check erhalten Sie eine Dokumentation, Handlungsempfehlungen und, wenn Sie es wünschen, eine belastbare Kalkulation sowie eine detaillierte Projektplanung.

 

Füllen Sie bitte unser Anfrageformular aus, wenn wir Sie zu Thema Ladestationen beraten dürfen oder rufen Sie uns einfach an, um einen Beratungs- oder Vor-Ort-Termin zu vereinbaren.

 

Zum Anfrageformular

 

1 Antwort
  1. Andreas Stoye
    Andreas Stoye says:

    Aber die Kritik geht nicht nur gegen die Schutzkontaktsteckdose im allgemeinen.

    Hinzu kommt, das bei der Nutzung einer Schutzkontaktsteckdose nicht erkennbar ist, wie diese versorgt wird. Befinden sich noch Klemmstellen zwischen Steckdose und Absicherung in der Verteilung? Z.B. werden viele Außensteckdosen mit einem Schalter abschaltbar installiert. Diese Schalter haben teilweise nur eine Nennstrombelastbarkeit von 10A. Auch ein Leitungsquerschnitt, der oft verwendet wurde/wird von 1,5mm² ist hier sehr grenzwertig. Bei heutigen Verlegearten von Kabel und Leitung ist eine NYM-J-Leitung mit 1,5mm² Querschnitt nur in den seltensten Fällen mit 16A belastbar.

    Ladekabel mit Schutzkontaktstecker sind Notladekabel und nicht für den täglichen Gebrauch an einer Schutzkontaktsteckdose (z.B. in der Garage) geeignet.

    In jedem Fall sollte für die Nutzung ein separater Stromkreis installiert sein, der über einen Fehlerstromschutzschalter abgesichert werden muss. Der Leitungsquerschnitt sollte 2,5mm² betragen. Es dürfen sich keine Klemmstellen im Leitungsverlauf zwischen Absicherung und Steckdose befinden.

    Antworten

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